Nächste Termine
- Jgst. 8 und 9: Sprachenwahl Chinesisch (in der Aula)
06. September 2010 (12:00) - 6E: Mediotheksführung
07. September 2010 (09:30) - Klassenpflegschaften Klasse 5
09. September 2010 (20:00) - Klassenpflegschaften Klassen 6-12
13. September 2010 (19:00) - 1. Lerntag der Klassen 5
14. September 2010 (ganztägig)
| Philosophie |
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Philosophie - Ein Fach für Dünnbrettbohrer?! Böse Zungen behaupten, Philosophieunterricht sei erfunden worden für Arbeitsscheue, Dampfplauderer und Omas Kirsch-Streuselkuchengenießer. Doch der Schein trügt! Mithilfe dieser Internetpräsenz der Jahrgangsstufe 13 wollen wir zum Licht... Ruhe bewahren! Denn im Anschluss haben wir für Sie zwei Ausarbeitungen der Marke „ens perfectio“ zusammengestellt, die sich spielerisch an der Schlüsselwortmethodik erprobten. Diese Form modernster Textforschung, welche wir dank Herrn Dr. Janßen internalisiert haben, erlaubt ein vollständiges Erschließen des Inhaltes innerhalb kürzester Zeit zwischen Tür und Angel im Raum ohne Köder.
Von dem Raume In seinem Text „Von dem Raume“ aus dem Werk „Kritik der reinen Vernunft“ behandelt Immanuel Kant die Frage nach der Objektivität des Raumes. In dem Raume In dem Text „Von dem Raume“, verfasst von Immanuel Kant, fällt relativ oft das Wort „Raum“. Demzufolge scheint Kant sich genauer um die Eigenschaften eines Raums zu beschäftigen. Das merkt man auch daran, dass von den insgesamt sieben Abschnitten so ziemlich alle in dem jeweiligen Einleitungssatz den Begriff „Raum“ beinhalten. Allerdings stellt der erste Abschnitt eine Besonderheit dar, denn ausnahmsweise lautet hier der 20. Begriff nicht „Raum“, sondern „Raume“ (vgl. Z.3). Womöglich wollte Kant durch die Abwandlung des Wortes „Raum“ zu Beginn den Leser unterhalten und dazu motivieren, weiter zu lesen. Weitere solche Abwechslungen lassen sich in dem Text feststellen. So verwendet er neben dem Stilmittel der Repetitio des Wortes „Raum“ auch mehrfach Zahlen, wie eins oder zwei, um den Text optisch etwas zu gliedern. Aufgepeppt wird Kants Text auch durch das wiederholte Durchstreichen verschiedener Fußnoten; so, als wolle er absichtlich vertuschen, dass seine Worte gar nicht seine seien. Außerdem hatte Kant offenbar großen Spaß daran, hin und wieder ein Wort in Kursivschrift zu tippen; vielleicht, um den Leser aus tief empfundener Aggression zu verwirren. Dieser Verwirrdrang zeigt sich auch in den zumeist unverständlichen Abkürzungen „d.i.“ oder vielmehr noch „z.E.“, welche man unterschiedlich interpretieren kann (s. Auflistung unten). Taktisch klug instrumentalisiert Kant die, aus Symphonieorchestern weltberühmte, Triangel (vgl. Z.62), to attract the reader’s attention to the text, so, als wolle er hinausposaunen: „Hier spielt die Musik!“. Zum Schluss möchte ich allerdings noch Kants wiederholte Verwendung von Betragsstrichen lobend erwähnen, welche oftmals vereinfacht veranschaulichen, aus welchen Silben ein bestimmtes Wort besteht z.B. „Rau|me“ (vgl. Z.95). d.i z.E. Jonas Stapmanns und Adrian Voß |

