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Im September 2010 hat die Klasse 7C einen Wandertag in den Kletterwald nach Viersen-Süchteln unternommen und einen ausgelassenen Spätsommertag in luftigen Höhen verbracht. Während der gemeinsamen Unternehmung hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit ihre Fähigkeiten auszutesten, Grenzen zu erkennen und zu überwinden. Die Herausforderungen, denen man im Kletterwald gegenübersteht, sind nicht nur wackelig, in Form von gespannten Drahtseilen, baumelnden Holzbalken und schwebenden Surfbrettern, sondern befinden sich zudem in bis zu 16 Metern Höhe. Hier sind neben Mut auch Konzentration, Kraft und Fitness sowie eine gesunde Selbsteinschätzung gefragt. „Welchen Parcours traue ich mir zu?“
Während es für einige Schülerinnen und Schüler nach der Einführung durch die Betreuer vor Ort kein Halten mehr gab und sie flink die Strickleitern gen Baumkronen erklommen, tasteten sich andere vorsichtig – aber oft nicht weniger geschickt - an ihr Limit heran. Das Spiel mit dem Nervenkitzel sorgte für die begeisternde Kombination aus Spaß und Spannung und häufig haben hier gerade die Kleineren und/oder Stilleren durch ihr Können überrascht. Wichtig war, dass trotz der persönlichen Herausforderung niemand allein damit war. Es haben sich über das Klettern verschiedene Gruppen gefunden, die ihre Parcours miteinander gegangen sind und sich unterstützt und motiviert haben. Auch vom sicheren Boden aus wurden die verschiedenen Aktivitäten in der Höhe mit Freude verfolgt und entsprechend begleitet. So überrascht folgender Ausruf einer sichtlich begeisterten Schülerin nicht: „Ich habe meine Höhenangst überwunden!“ Auch Herr Pauwels und ich als begleitende Lehrpersonen haben von der Motivation durch die Gruppe sehr profitiert, denn in Sachen „weicher Knie“ haben wir wohl mit Abstand die Führung übernommen.
Am Ende des Tages hat jeder seine persönlichen Erfolgserlebnisse, ein Stückchen Selbsterfahrung und ein motivierendes Gruppenerlebnis mit nach Hause genommen. Ich wünsche der Klasse 7C, dass sie die Erlebnisse des Wandertages mit in den Schulalltag nimmt und die positiven Erfahrungen unser Miteinander bereichern.
D. Landsknecht |